Letzte Beiträge

Einbaupools vs. Aufstellpools: Ein Vergleich

Einbaupool oder Aufstellpool? Einbaupool oder Aufstellpool? Foto: fietzfotos / Pixabay

Wenn Sie ein Haus mit eigenem Garten besitzen, stehen Sie früher oder später mit Sicherheit vor der Frage, ob sich die Anschaffung eines eigenen Pools lohnen könnte. Wenn der Wunsch feststeht, dass der Garten einen Pool bekommen soll, taucht ganz schnell die zweite Frage auf: Was für einen Pool soll ich mir anschaffen? Möchte ich das Geld in einen hochpreisigen Einbaupool investieren? Oder wird vielleicht auch ein günstigerer Aufstellpool meinen Ansprüchen gerecht? Bei beiden Poolarten gilt es genau abzuwägen, damit Sie Ihr neuer Pool auch auf lange Sicht glücklich macht.

Punkt 1: Die Kostenfrage bei einem Pool

Ein eigener Pool im Garten ist immer auch eine Kostenfrage. Die konkrete Fragestellung ist jedoch: Wie viel Geld sind Sie bereit zu investieren? Ein Einbaupool kann schnell über 10.000 Euro verschlingen, womöglich benötigen Sie auch Fachleute, welche bei der Installation behilflich sind. Zudem braucht es vielleicht sogar eine Baugenehmigung, je nach Größe des Pools.

Stabile und günstige Pools zum Aufstellen, wie zum Beispiel von top-poolstore.de, sind hingegen bereits ab wenigen hundert Euro erhältlich, je nach Größe versteht sich. Für einen kleineren aufblasbaren Pool sind Sie bereits ab 100 Euro dabei, kleinere Becken mit Stahlwänden sind bereits ab ca. 300 Euro erhältlich.

Der Preisunterschied zwischen Einbau- und Aufstellpool ist demnach enorm. Hier sollten Sie konkret überlegen, was Sie bereit sind zu investieren und vor allem was Sie überhaupt investieren können, wobei auch die Häufigkeit der Nutzung eine Rolle spielt. Wenn Sie den Pool nur wenige Tage im Jahr nutzen, wird ein Schwimmbecken zum Aufstellen vermutlich völlig ausreichend sein. Beziehen Sie unbedingt auch die möglichen Folgekosten in Ihre Budgetplanung mit ein. Folgekosten bei beiden Poolarten sind beispielsweise die Reinigung/ Desinfektion des Wassers, Zubehör, Auffüllen und Erwärmen des Wassers etc.

Punkt 2: Die verfügbare Fläche für einen Pool

Auch die Ihnen zur Verfügung stehende Fläche sollten Sie betrachten, bevor Sie sich für einen Pool entscheiden. Wenn Ihnen in Ihrem Garten nur wenig Platz zur Verfügung steht, dann müssen Sie womöglich auf einen Pool zum Aufstellen zurückgreifen. Das hat auch den Vorteil, dass Sie den Pool am Ende der Saison wieder abbauen können, sodass die Fläche im Garten wieder frei und anderweitig nutzbar wird. Wenn Sie dennoch nicht auf ein Einbaubecken verzichten wollen, müssen Sie womöglich eine kleinere Variante wählen, wobei Sie sich dann die Frage stellen sollten, ob das Ihren Ansprüchen, eventuell zum Schwimmen, noch genügt.

Haben Sie einen großzügigen Garten, könnte sich ein Einbaupool lohnen. Einbaupools werden oftmals so gewählt, dass man in diesen auch einige Bahnen schwimmen kann, was wiederum eine entsprechende Größe erfordert. Wenn Sie passionierter Schwimmer sind, könnten Sie sich auf diese Weise im Sommer die Fahrt ins Freibad oder zum nächsten See sparen.

Punkt 3: Die Flexibilität des Pools

Ein Aufstellpool macht Kindern Spaß

Ein Aufstellpool macht Kindern Spaß Foto: Mariamichelle / Pixabay

Wenn Sie sich für einen Einbaupool entscheiden, sollten Sie vorher genau überlegen, welchen Standort Sie dafür wählen. Es sollte möglichst eine große Freifläche sein, damit die Sonne ungehindert auf den Pool scheinen kann. So können Sie die Kosten für eventuelle Wassererwärmung durch Poolheizungen reduzieren oder gar vermeiden. Ist der Standort einmal gewählt, ist dieser jedoch nicht mehr veränderbar.

Ganz anders sieht dies bei einem Pool zum Aufstellen aus. Da sich der Stand der Sonne im Laufe des Sommers immer weiter verschiebt, können Sie einen Aufstellpool diesen Gegebenheiten viel leichter anpassen. Bei einem festen Modell ist das nicht mehr möglich im Nachhinein, deswegen sind die Vorüberlegungen in diesem Fall sehr entscheidend.

Ein weiterer Pluspunkt des Einbaupools ist jedoch, dass er bei entsprechender Größe auch den Gesamtwert ihrer Immobilie steigern kann. Dies sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie zukünftig vielleicht einmal einen Verkauf anstreben. So relativieren sich die Kosten möglicherweise schon wieder. Bei einem aufstellbaren Schwimmbecken ist dieser Pluspunkt leider nicht gegeben.

Punkt 4: Die Stabilität des Gartenpools

Noch immer ist die Ansicht weit verbreitet, dass aufstellbare Pools nicht sonderlich stabil sind und somit nicht so langlebig sind. Das stimmt jedoch nur teilweise. Natürlich hat ein aufblasbares Schwimmbecken nicht die Stabilität, wie sie ein festeingebautes Modell aufweisen kann. Dennoch ist die Technik mittlerweile sehr weit, sodass auch die Materialien von Aufstellpools sehr robust geworden sind. Frame Pools oder Pools mit Stahlwänden beispielsweise sind sehr strapazierfähig und halten auch tobenden Kindern auf lange Sicht stand. Werden diese Materialien gut gepflegt und die Pools am Ende der Saison wieder sicher im Haus verstaut, sind dies definitiv keine Produkte, die nur eine Saison überdauern.

Fazit: Checkliste mit Entscheidungskriterien für den richtigen Pool

  • Kosten: Aufstellpools sind günstiger als Einbaubecken.
  • Einbaubecken können den Wert einer Immobilie aufwerten.
  • Flexibilität: Standortveränderung ist bei Aufstellpools möglich, bei Einbauvarianten nicht.
  • Langlebigkeit: Einbauvarianten sind äußerst langlebig, aber auch stabile Aufbauvarianten überdauern bei guter Pflege mehrere Jahre.
Hat Ihnen der Beitrag gefallen?

Über Fabian Möbis (6 Artikel)
Seit vielen Jahren bin ich schon im Internet unterwegs und nun auch als Blogger. Als gelernter Immobilienkaufmann und Fachwirt beschäftige ich mich mit tagtäglich mit dem Thema Immobilien und Hausbau.
Kontakt: Google+

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*