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Badgestaltung mit freistehenden Badewannen

Badgestaltung mit freistehenden Badewannen Badgestaltung mit freistehenden Badewannen Foto: ©XtravaganT - stock.adobe.com

Eine freistehende Badewanne ist ein stilvoller Eye-Catcher in jedem Bad. Sie versprüht einen Hauch von Luxus und lädt mit ihrem höher gezogenen Rückenteil zum Entspannen, Relaxen und Wohlfühlen ein - wann immer Ihnen danach ist.

Im Vergleich zu einer klassischen Einbauwanne braucht die freistehende Badewanne zwar mehr Raum, jedoch zieht sie die bewundernden Blicke direkt auf sich. Wand- oder Eckbadewannen, die fest in der Wand oder in einer speziellen Bodenvorrichtung installiert sind, brillieren meist vornehmlich durch ihre funktionalen Eigenschaften. Die freistehende Badewanne hingegen ist ein Hingucker par excellence, der Ihnen viele Gestaltungs- und Verwendungsmöglichkeiten bietet.

Die Vor- und Nachteile der freistehenden Badewanne

Extravagante Form einer freistehender Badewanne
Extravagante Form einer freistehender Badewanne Foto: ©Dariusz Jarzabek - stock.adobe.com

Einer der Vorzüge ist sicherlich der beeindruckende optische Aspekt. Ob aus Mineralharz, aus Acryl oder Stahl - der Kreativität der renommierten Hersteller sind kaum Grenzen gesetzt. Freistehende Wannen sind in der Regel besonders geräumig und können, je nach Bedarf, mit zwei Abläufen ausgestattet sein. Zwei Personen finden bequem darin Platz und können die Arme und den Kopf auf den vorhandenen Komfort-Rundungen ablegen. Die beiden gegenüberliegenden kurzen Seiten sind häufig höher gearbeitet, als die Längsseiten. Dadurch entsteht ein zusätzliches "Plus" an Bequemlichkeit, weil Sie so Ihren Kopf entspannt anlehnen können.

Nachteilig bei einer freistehenden Wanne ist sicherlich der höhere Raumbedarf. Fakt aber ist auch, dass selbst in kleinen Badräumen eine freistehende Badewanne installiert werden kann. Wie sich das besonders leicht bewerkstelligen lässt, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Ratgebers.

Was muss bei der Badplanung beachtet werden?

Achten Sie bei der Badplanung darauf, dass um die Wanne herum mindestens ein halber Meter Platz vorhanden ist. Anderenfalls könnte es beim Verlegen der Leitungen oder auch bei der Badreinigung schwierig werden. Die Rohre der Wanne verlaufen im Boden. Bei Wannen mit Standfüßen führen die Rohre für den Wasserüber- bzw. Ablauf seitlich an der Wanne entlang bis in den Badezimmerboden hinein. Freistehende Wannen ohne Standfüße bieten den Vorteil, dass die Abflussrohre praktisch unsichtbar unterhalb des Wannenbodens "verschwinden". Wenn Sie in einem Altbau wohnen und ein nachträgliches Verlegen von Wasserleitungen nicht möglich ist, kann ein Podest hilfreich sein, in dessen Innenteil die Rohre "versteckt" werden können.

Hinweis: Wenn Sie in Ihrer freistehenden Badewanne jeden Morgen duschen möchten, empfiehlt es sich, einen zusätzlichen Spritzschutz anzubringen. Besonders stylisch sind Duschvorhangstangen in Ringform, die sich direkt über der Wanne an der Decke fixieren lassen.

Eignen sich freistehende Badewannen auch für kleine Bäder?

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Auch in kleinen Badezimmern passt eine freistehende Badewanne Foto: Dariusz Jarzabek - stock.adobe.com

Freistehende Badewannen sind für nahezu jede Badgröße geeignet. Ist Ihr Bad beispielsweise gerade einmal acht Quadratmeter groß, bietet es sich an, die Toilette und das Waschbecken auf maximal drei Quadratmetern zu installieren. Dann bleibt genügend Raum für Ihre freistehende Badewanne. Wenn Sie die Wanne mit einer schmalen Seite vor die Wand des Bades positionieren, können die Leitungen in der Wand verlaufen, sodass ein Verlegen im Boden nicht erforderlich ist. Bringen Sie überdies die Armaturen an der Wand an, um zusätzlich Platz zu sparen.

Übrigens: Gibt es in Ihrem kleinen Bad eine Dachschräge? Dann könnte genau das ein Grund für die Installation einer freistehenden Wanne sein. Denn sie kann mitten im Raum platziert werden, sodass die Schräge nicht weiter ins Gewicht fällt.

Materialwahl - welches Material eignet sich? (Stahl, Acryl oder Mineralharz)

Freistehende Badewannen sind in den unterschiedlichsten Materialien erhältlich. Besonders beliebt sind dabei die Varianten aus Mineralharz, Acryl und Stahl. Wannen aus Mineralharzen wie Cristalplant, Corian oder Quarrycast können in beliebige Formen gegossen werden und brillieren durch die hohe Stabilität und ihre besonders pflegeleichten Eigenschaften. Stahl bzw. Stahl-Emaille ist extrem robust, sehr unempfindlich und ebenfalls ausgesprochen pflegeleicht. Wenn Sie sich für eine freistehende Badewanne aus diesem klassischen Material entscheiden, werden Sie ganz gewiss lange viel Freude daran haben. Acryl bzw. so genannter Sanitär-Acryl zeichnet sich durch sein geringes Eigengewicht aus. Beim Baden werden Sie außerdem die angenehm warme Haptik lieben.

Tipp: Um zu verhindern, dass das empfindliche Material zerkratzt, sollten Sie auf aggressive Reinigungsmittel möglichst verzichten.

Welcher Stil passt zu meinem Bad?

Die Auswahl der passenden freistehenden Badewanne ist in erster Linie Ihrem guten Geschmack überlassen. Sie können ein klassisches Badinterieur mit einer edlen Emaile-Wanne "krönen", um den Retro-Style in den Fokus zu rücken. Oder Sie setzen mit einer modernen Wanne gekonnt Akzente, indem Sie das Augenmerk darauf legen, mit diesem "Schmuckstück" Ihren Sinn für ein kontrastreiche Raumgestaltung zu unterstreichen. Mit Blick auf die Konzeptionierung der technischen und funktionalen Aspekte wenden Sie sich am besten vertrauensvoll an Ihren freundlichen Sanitär- und Einrichtungsfachmann.

Die perfekte Größe

Bei der Auswahl einer freistehenden Badewanne kommt es auf die richtige Größe an. Achten Sie darauf, dass Ihre Füße das andere Ende berühren, um zu vermeiden, dass Sie später, beim Baden, vor und zurück rutschen. Die Mindestlänge der Wanne errechnet sich aus der Beinlänge von Ihrer Taille bis zu den Füßen. Jedoch ist diese "Faustformel" nur bei Wannen anwendbar, die einen Neigungswinkel von etwa vierzig Grad aufweisen. Dies ist die optimale Sitzposition. Je größer der Winkel, desto eher geraten Sie in eine gemütliche Liegeposition, sodass die Wanne entsprechend länger ausgerichtet sein sollte.

Anschluss gesucht - Wasseranschluss und Abwasserleitung

Bei einer freistehenden Badewanne verlaufen die Rohre und Wasserleitungen sinnvollerweise im Boden. Modelle mit Standfüßen haben mitunter den Nachteil, dass die Rohre sichtbar sind, sodass sie längsseitig der Wanne entlang in den Boden des Badezimmers führen müssen. Insofern haben Sie mit einer "standfußlosen" Wanne den Vorteil, dass die Rohre unsichtbar unterhalb des Wannenbodens verlaufen können.

Ablageflächen und Spritzschutz

Ein Spritzschutz ist normalerweise nicht erforderlich, da jede freistehende Wanne mit einem Überlauf ausgerüstet sind. Wenn Sie hingegen auch mal darin duschen wollen, ist die Installation einer Duschwand oder eines Duschvorhangs empfehlenswert. Ablageflächen gibt es bei freistehenden Wannen nicht. Um Smartphone, Duschgel und Co. adäquat ablegen zu können, bietet sich das Aufstellen eines Bad-Hockers oder eines Beistelltisches an.

Was kosten freistehende Badewannen?

Die preislichen Gegebenheiten bei freistehenden Badewannen können, je nach Anbieter, stark variieren. Von 800 bis 5.000 Euro ist diesbezüglich alles möglich. Natürlich hängen die Anschaffungskosten von mehreren Faktoren ab, wie zum Beispiel von der Materialbeschaffenheit, der Größe, dem Installationsaufwand und eventuellen Features.

Fazit

Ganz gleich, ob Sie ein kleines oder besonders geräumiges Badezimmer Ihr Eigen nennen - eine freistehende Badewanne ist immer ein stilvoller Blickfang. Entspannen Sie auf hohem Niveau und genießen Sie die Annehmlichkeiten, die nur freistehende Wannen zu bieten haben.

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