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Hausfinanzierung: Die wichtigsten Schritte auf dem Weg in die eigenen vier Wände

Nicht auf Sand bauen

Wer sein Haus finanzieren möchte, sollte als erstes eine eingehende Prüfung seiner finanziellen Möglichkeiten vornehmen. Foto: djd/Dr. Klein & Co. AG; Fotograf: André Leisner Wer sein Haus finanzieren möchte, sollte als erstes eine eingehende Prüfung seiner finanziellen Möglichkeiten vornehmen. Foto: djd/Dr. Klein & Co. AG; Fotograf: André Leisner
Für die Mehrheit der Deutschen gehört ein Eigenheim zur Lebensplanung dazu - und wer ein Haus baut, benötigt vorweg einen soliden Finanzierungsplan. Foto: djd/Dr. Klein & Co. AG; Fotograf: André Leisner

Für die Mehrheit der Deutschen gehört ein Eigenheim zur Lebensplanung dazu – und wer ein Haus baut, benötigt vorweg einen soliden Finanzierungsplan. Foto: djd/Dr. Klein & Co. AG; Fotograf: André Leisner

(djd). Keine Miete, eine Wertanlage, Unabhängigkeit und die eigenen Vorstellungen vom Wohnen verwirklichen können: Für die Mehrheit der Deutschen gehört ein Eigenheim zur Lebensplanung. Wer ein Haus baut, benötigt einen soliden Finanzierungsplan. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Suche nach günstigem Baugeld, mit dem das Haus finanziert werden soll. Baufinanzierungsrechner finden sich im Internet, etwa unter www.drklein.de. Im Vorfeld der Baufinanzierung sind wichtige Dinge zu klären.

1. Der ehrliche Blick ins Portemonnaie: Wer sein Haus finanzieren möchte, sollte zunächst seine finanziellen Möglichkeiten eingehend prüfen. Um eine realistische Vorstellung davon zu erhalten, welche monatliche Belastung man sich eigentlich leisten kann, hilft es, eine detaillierte Ein- und Ausgaben-Rechnung zu erstellen. Was fällt regelmäßig an, wie hoch sind die monatlichen Lebenshaltungskosten? Wie sieht es mit Vorsorge und Versicherungen aus? Wurde auch an Wohnnebenkosten und unvorhergesehene Belastungen gedacht?

2. Mit Eigenkapital das Haus günstiger finanzieren: Sparguthaben, Anlagen, Fonds und Wertpapiere, Bausparverträge, aber auch Lebensversicherungen, Wohnriester-Verträge sowie eventuelle Mieteinnahmen aus anderen Immobilien bilden einen wertvollen Grundstock an Eigenkapital. „Als Faustregel gilt: Mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten sollten aus der eigenen Tasche bezahlt werden können,“ sagt Henning Ludwig, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein. „Je mehr der Kreditnehmer einbringt, desto bessere Konditionen bietet ihm in der Regel die Bank“, so Ludwig.

3. Keine Nebensächlichkeit: Kaufnebenkosten. Beim Kassensturz vor dem Hausbau dürfen die Nebenkosten für den Hauskauf nicht vergessen werden. Sie sollten nicht mit in die Darlehenssumme einfließen, sondern aus eigenen Mitteln bestritten werden können. Allein für Notar und Grundbucheintrag ist mit bis zu 2 Prozent der Kaufsumme zu rechnen, an Grunderwerbsteuer fallen je nach Bundesland Gebühren zwischen 3,5 und 6,5 Prozent an. „Insgesamt belaufen sich die Kaufnebenkosten schnell auf 10 bis 15 Prozent“, sagt Ludwig.

4. Abschließend ist es ratsam, sich einen Überblick über die Baukosten zu verschaffen. Grundsätzlich lässt sich zwischen einem Fertighaus zum Festpreis und einem Massivhaus nach Maß entscheiden. Daraus ergeben sich ganz unterschiedliche Kostenansätze. Aus dieser Kostenaufstellung, den Ein- und Ausgaben sowie dem Eigenkapital ergibt sich der individuelle Finanzierungsbedarf, der dann als Grundlage für die Baufinanzierung dient. „Die Zinsen sind derzeit niedrig“, resümiert Ludwig. „Die Finanzierung sollte darauf und auf die individuelle Situation des Bauherrn angepasst sein“, rät er.

Aus eins mach zwei: Cleverer Grundstückskauf

(djd). Die Grunderwerbsteuer steigt seit 2006 kontinuierlich an und beträgt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Die gute Nachricht: Wer ein Grundstück ohne Haus kauft, kann bei der Grunderwerbsteuer sparen. Das gelingt, wenn für den Grundstückskauf und das Haus zwei getrennte Verträge und Finanzierungen laufen. Ein Beispiel verdeutlicht das Sparpotenzial: Werden bei einem Grundstückspreis von 120.000 Euro und Hausbaukosten von 190.000 Euro getrennte Verträge geschlossen, sparen Bauherren bei einem Steuersatz von 3,5 Prozent insgesamt 6.650 Euro an Grunderwerbsteuer, bei 6,5 Prozent ergibt sich ein Sparpotenzial von 12.350 Euro. Mehr Informationen zum Thema Hausbautipps gibt es unter www.drklein.de/hausbau-planen.

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Über Fabian Möbis (237 Artikel)
Seit vielen Jahren bin ich schon im Internet unterwegs und nun auch als Blogger. Als gelernter Immobilienkaufmann und Fachwirt beschäftige ich mich mit tagtäglich mit dem Thema Immobilien und Hausbau.
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