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Nachhaltigkeit von Wärmepumpen

Neubau mit Wärmepumpe Neubau mit Wärmepumpe

Wärmepumpen nutzen die in der Natur vorhandene Energie, um aus ihr Wärme zum Heizen oder für die Warmwasseraufbereitung zu gewinnen. Selbst bei einer Außentemperatur von -20° Celcius kann diese Technologie noch effizient eingesetzt werden. Eigenheimbesitzer, die in Bestandsgebäuden eine Wärmepumpe integrieren möchten, können sogar auf staatliche Unterstützungen hoffen. Allerdings müssen hierfür einige Voraussetzungen erfüllt sein.

So funktioniert eine Wärmepumpe

Das Prinzip der Wärmepumpe

Das Prinzip der Wärmepumpe

Diese Technologie nimmt thermische Energie mit einer niedrigen Temperatur aus der Umgebung auf. Diese Energie wird gemeinsam mit der Antriebsenergie als Nutzwärme an ein System abgegeben. Bei diesem Prozess wird das Wärme-Kraft-Prinzip umgekehrt. Bei diesem Prinzip wird eine Energie mit hoher Temperatur aufgenommen und als Nutzwärme abgegeben. Die restliche Energie wird als Abwärme aus dem System geleitet. Das Prinzip der Wärmepumpe wird auch zum Kühlen eingesetzt. So findet sie bspw. im Kühlschrank Anwendung. Die Wärmepumpe selbst wird aber nur in Heizaggregaten eingesetzt.

Im Inneren der Pumpe fließt eine Flüssigkeit. Wird dem System Wärme zugeführt, so verdampft das Fluid bei niedrigem Druck. Wenn der Druck ansteigt, verdichtet sich die Flüssigkeit. Sie gibt Wärme ab und kondensiert. Diese Verflüssigung geschieht im Kondensator. Die Wärmeabgabe erfolgt an das Heizsystem im Haus. Als flüssige Substanz wird bspw. Propan verwendet. Je geringer die Differenzen zwischen der Erdtemperatur und der Temperatur der Heizanlage sind, desto sparsamer ist der Betrieb einer Wärmepumpe.

Diese Förderungen gelten für Wärmepumpen

Wenn eine Wärmepumpe zur Warmwasseraufbereitung und für das Heizen der Räume genutzt wird, kann der Umbau gefördert werden. Diese Voraussetzung gilt für Wohnräume, aber auch nicht bewohnte Räume, die durch eine Wärmepumpe beheizt werden, können subventioniert werden. Auch die Bereitstellung von Wärme für die öffentlichen Netze unterliegt einer staatlichen Förderung. Als weitere Voraussetzung gilt, dass die Pumpe in einem Gebäude eingebaut werden muss, welches bereits vor dem 01. Januar 2009 über eine Heizanlage verfügte. Ebenso muss der Bauantrag für das Gebäude bereits vor diesem Datum gestellt worden sein. Das Vorhandensein eines Strom- oder Gaszählers und eines Wärmemengenzählers ist Pflicht. Mit diesem Messgerät werden die Wärmemengen im gesamten System gemessen.

Für Luft-/Wasserwärmepumpen, die eine Leistung von bis zu 20 kW erbringen, gilt eine pauschale Förderung von 1.300 Euro. Erreicht die Anlage eine Leistung von bis zu 100 kW, so können Eigenheimbesitzer eine Subvention von 1.600 Euro erhalten. Für Wasser-/Wasser- oder Sole-/Wasserwärmepumpen gelten andere Sätze. Hier beträgt die Fördersumme 2.800 Euro für Anlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kW. Für jedes weitere kW wird eine zusätzliche Summe von 120 Euro gezahlt, wenn die Anlagen eine Leistung bis maximal 20 kW erbringen.

Wie nachhaltig ist die Technik?

Wärmepumpe im Haus

Wärmepumpe im Haus

Wärmepumpen werden immer beliebter, denn dadurch sind die Eigenheimbesitzer unabhängig von den Preisen für fossile Energieträger. Etwa 50 bis 80 Prozent der vorhandenen Erdwärme kann der Verbraucher theoretisch kostenlos nutzen. Allerdings muss beachtet werden, dass im Vorfeld hohe Kosten für die Bohrungen und die Installation der Technik anfallen. Auch der Betrieb der Pumpe erzeugt Kosten, denn diese muss mit Strom versorgt werden. Allerdings erhalten hier die Verbraucher von ihren Energieversorgern günstige Strompreise. Auch die baulichen Gegebenheiten müssen berücksichtigt werden.

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