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Sensorsysteme verbessern Klimatisierung und Energieeffizienz unter dem Dach

An frostigen Wintertagen können geschlossene Rollläden an den Dachfenstern die Wärmedämmung verbessern. Foto: djd/VELUX An frostigen Wintertagen können geschlossene Rollläden an den Dachfenstern die Wärmedämmung verbessern. Foto: djd/VELUX
Sesam öffne dich: Sensoren sorgen dafür, dass die Rollläden der Dachfenster passend zu Außentemperatur und Lichteinfall gesteuert werden können. Foto: djd/VELUX

Sesam öffne dich: Sensoren sorgen dafür, dass die Rollläden der Dachfenster passend zu Außentemperatur und Lichteinfall gesteuert werden können. Foto: djd/VELUX

(djd/pt). Wer ist schon den ganzen Tag zuhause, um nach Bedarf die Rollläden an den Fenstern zu öffnen oder zu schließen? Dabei kann dies spürbaren Einfluss auf das Raumklima haben: „An sonnigen Wintertagen hilft die Sonne beim Aufheizen der Innenräume und entlastet somit die Heizung“, erläutert Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Dazu müssten die Rollläden etwa an den Dachfenstern allerdings geöffnet sein. Das Gegenteil ist bei praller Sommersonne erwünscht: Dann sollte das Schutzelement tagsüber geschlossen bleiben, um ein Überhitzen der Räume zu vermeiden. Was die Bewohner alleine kaum bewerkstelligen können, übernehmen intelligente Systeme ganz automatisch.

Heizenergie sparen

Ein Sensorsystem kontrolliert laufend die Sonnenstrahlung sowie die Temperaturen und steuert die Rollläden der Dachfenster selbsttätig: Das schafft nicht nur angenehme Temperaturen im Oberstübchen, sondern hilft auch dabei, Energie zu sparen. In der kalten Jahreszeit werden solare Energiegewinne genutzt, um die Heizung zu entlasten. Bei Einbruch der Dunkelheit schließen die Rollläden automatisch, um damit die Wärmedämmung des Fensters um bis zu 13 Prozent zu verbessern. Die

Sensoren überprüfen automatisch den Lichteinfall und die Außentemperaturen, damit die Rollläden nach Bedarf öffnen oder schließen. Foto: djd/VELUX

Sensoren überprüfen automatisch den Lichteinfall und die Außentemperaturen, damit die Rollläden nach Bedarf öffnen oder schließen. Foto: djd/VELUX

Montage etwa der „Integra“-Sensoren von Velux ist schnell erledigt: Sie werden kabellos am Markisenkasten des Fensters und im Schattenbereich der Fassade befestigt. Ein Anschluss an das Stromnetz ist nicht erforderlich, automatische Rollläden lassen sich über den universellen Funkstandard „io-homecontrol“ einfach mit dem Sensor koppeln. Unter www.velux.de gibt es mehr Informationen dazu sowie Adressen von örtlichen Fachhändlern.

Überhitzung im Sommer vermeiden

Von Vorteil ist die intelligente Haustechnik zu jeder Jahreszeit: Bei zu starker Sonneneinstrahlung und hohen Außentemperaturen, etwa im Hochsommer, schließen die Sensoren die Rollläden, bevor sich der Innenraum zu sehr aufheizen kann. So lässt sich an heißen Tagen die Raumtemperatur nach Angaben des Herstellers um bis zu sieben Grad Celsius senken – selbst dann, wenn niemand zu Hause ist.

Sonnenwärme frei Haus

(djd). In Sachen Energieeffizienz nehmen Fenster eine Sonderrolle ein: Sie geben nicht nur Wärme nach außen ab, sondern lassen auch die solare Wärmestrahlung ins Gebäude hinein. Dieser solare Energiegewinn führt in den Übergangszeiten dazu, dass die Heizung häufig ausbleiben kann. Im Dachgeschoss ist der Energieeintrag besonders hoch: Anders als senkrechte Fenster leiten Dachfenster das intensive Zenitlicht der Sonne direkt in die Räume. Wie viel Energie gewonnen wird, hängt aber auch von weiteren Faktoren wie etwa der Ausrichtung ab. Mehr Informationen: www.velux.de.

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