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Heizen mit Höchstnote

Mit Solarwärme werden stets die besten Energieeffizienzklassen erreicht

Mit einer modernen Solarthermie-Anlage ist man immer im Plus - denn beim Energieeffizienzlabel für den Wärmeerzeuger wird stets die Energieeffizienzklasse A+ bis A+++ erreicht. Foto: djd/BDH Mit einer modernen Solarthermie-Anlage ist man immer im Plus - denn beim Energieeffizienzlabel für den Wärmeerzeuger wird stets die Energieeffizienzklasse A+ bis A+++ erreicht. Foto: djd/BDH
Links oben steht beim Anlagenlabel die Energieeffizienzklasse des Wärmeerzeugers mit Speicher ohne die Einbindung der solarthermischen Anlage. Rechts wird die Effizienzklasse der Verbundanlage mit Solarthermie angegeben. Foto: djd/BDH

Links oben steht beim Anlagenlabel die Energieeffizienzklasse des Wärmeerzeugers mit Speicher ohne die Einbindung der solarthermischen Anlage. Rechts wird die Effizienzklasse der Verbundanlage mit Solarthermie angegeben. Foto: djd/BDH

(djd). Wer seine Heizung saniert und zusätzlich mit der Energie der Sonne unterstützt, erreicht damit beim Energieeffizienzlabel automatisch die Energieeffizienzklasse A+ oder besser und spart damit wertvolle Heizkosten ein. Das Energieeffizienzlabel ist bereits seit längerem von Haushaltsgeräten oder Glühlampen bekannt. Um Bauherren oder Sanierer bei der Suche nach einer energieeffizienten Heiz- oder Warmwasserlösung zu unterstützen, werden seit September 2015 auch fast alle Wärmeerzeuger für Raumheizung und Warmwasserbereitung durch dieses Siegel klassifiziert.

Das gleiche gilt für Verbundanlagen, die aus mehreren Komponenten bestehen wie beispielsweise eine Heizung, die mit einer Solaranlage gekoppelt ist. Wärmeerzeuger wie Gas- oder Ölbrennwertkessel sowie Wärmepumpe werden dabei nach ihrer Effizienz beurteilt. Die Bewertung erfolgt nach den bereits bekannten, farbig gekennzeichneten Stufen G bis A+++ und findet sich auf dem sogenannten „Produktlabel“ oder beim Einsatz einer solarthermischen Anlage auf dem sogenannten „Verbundanlagenlabel“ wieder.

Kosten einsparen

Je nach Gebäudestandard lassen sich mit einer solarthermischen Anlage mindestens zehn bis 30 Prozent der Energiekosten einsparen, bei Niedrigenergiehäusern sogar bis zu 40 Prozent. Foto: djd/BDH

Je nach Gebäudestandard lassen sich mit einer solarthermischen Anlage mindestens zehn bis 30 Prozent der Energiekosten einsparen, bei Niedrigenergiehäusern sogar bis zu 40 Prozent. Foto: djd/BDH

Wer eine moderne Solaranlage in seine bestehende Heizungsanlage einbindet, erreicht damit automatisch die Kategorie A+ oder besser. Zudem kann sich die Effizienzklasse für die Warmwasserbereitung durch die Solaranlage bereits bis zur höchsten Kategorie A+++ erhöhen. Der Einsatz der Solarthermie bietet daher enorme Effizienzvorteile: So kann die Heizung viele Wochen im Sommer und oft auch in der Übergangszeit ganz ausgeschaltet werden. Je nach Gebäudestandard lassen sich die Energiekosten mit einer solarthermischen Anlage um mindestens zehn bis 30 Prozent senken, im Falle eines Niedrigenergiehauses sogar um bis zu 40 Prozent. Darüber hinaus kann unabhängig vom Baustandard eine solarthermische Anlage zudem bis zu 60 Prozent der Energiekosten des jährlichen Warmwasserbedarfs decken.

Wissenswertes rund um die Solarthermie

Mit einer solarthermischen Anlage macht man sich daher erheblich unabhängiger vom Energiemarkt. Auf der Informationsplattform www.sonnigeheizung.de finden Interessierte alles Wissenswerte rund um die Solarthermie sowie die aktuellen Förderbedingungen zu dieser Technologie. Die Kampagne „Sonnige Heizung – immer im Plus“ wird getragen von 20 Herstellern von solarthermischen Anlagen und Speichern sowie dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) und dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW).

Finanzhilfe für die Solarthermie vom Staat

(djd). Die Politik fördert das Heizen mit der Sonne durch attraktive Zuschüsse. So wird beispielsweise vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) der Einsatz solarthermischer Anlagen zur Heizungsunterstützung sowie zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bei Bestandsgebäuden je nach Größe mit mindestens 2.000 bis 5.600 Euro gefördert. Dies erhöht noch einmal zusätzlich die Rentabilität der Solarthermie. Auf der Informationsplattform www.sonnigeheizung.de finden interessierte Bauherren und Sanierer die aktuellen Förderbedingungen zu dieser Technologie.

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Über Fabian Möbis (231 Artikel)
Seit vielen Jahren bin ich schon im Internet unterwegs und nun auch als Blogger. Als gelernter Immobilienkaufmann und Fachwirt beschäftige ich mich mit tagtäglich mit dem Thema Immobilien und Hausbau.
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1 Kommentar zu Heizen mit Höchstnote

  1. Eine Solarheizung ist wirklich sehr zu empfehlen. Die Kosten die dadurch eingespart werden können sind enorm.
    Mit besten Grüßen,
    Jonas

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