Letzte Beiträge

Bautrockner beim Hausbau

Bautrockner beim Hausbau sind oft notwendig um die Baufeuchte zu entfernen Bautrockner beim Hausbau sind oft notwendig um die Baufeuchte zu entfernen

In vielen Fällen kann ein Bautrockner beim Hausbau mehr als nur hilfreich sein, da hier die Wände trocknen können. Aber warum ist das so wichtig und wie wird so ein Bautrockner sinnvoll eingesetzt? Genau das ist in vielen Fällen nicht immer so klar.

Den Rohbau trocknen

Die ist in der Regel wichtig, damit dann alle weiteren Arbeiten erfolgen können. Allerdings kann so ein Bautrockner auch im Winter ein Vorteil sein, da hier doch immer mit viel Feuchtigkeit und sogar Nässe gerechnet werden kann. Die meisten Menschen denken dann an einen Rohbau, der noch vollkommen ohne Dach ist, doch weit gefehlt. Auch wenn ein Dach vorhanden ist, kann immer noch Feuchtigkeit eindringen und wenn diese nicht beseitigt wird, dann kann es später zu Schimmelbildung kommen.

Daher ist ein Bautrockner so wichtig, denn viele Materialien, die verbaut werden, bringen eine gewisse Feuchtigkeit mit. Diese muss dann aber aus den Wänden gezogen werden, wozu sich dann ein Bautrockner hervorragend eignet. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, der kann sich auch eine Firma engagieren, die sich dann um die Trockenlegung des Baus kümmert. Das ist eine Option, aber einen Bau trockenlegen, kann auch jeder selbst übernehmen. Dafür können dann Bautrockner gemietet werden, denn Kaufen würde sich in diesem Fall nicht unbedingt lohnen. Denn bevor an Neubauten weitergearbeitet werden kann, müssen die Wände austrocknen. Damit dies schneller geht, gibt es verschiedene Arten von Bautrocknern.

Funktionsweise der unterschiedlichen Bautrockner

Zum einen gibt es da den Kondenstrockner, wobei dieser nicht bei Minusgraden funktioniert und nur bis zu einer Luftfeuchtigkeit von höchstens 35 %. Hierbei wird durch ein Kältemittel die Luft zum Kondensieren gebracht. Das Wasser wird dann aufgefangen und abgeleitet. Eine weitere Möglichkeit ist der Adsorptionstrockner, der die Luft mit einem Kompressor ansaugt. So wird die Luft verdichtet wodurch sich der Anteil an Wasser erhöht. Durch die anschließende Kondensierung kann die Luftfeuchtigkeit bis auf 5 % reduziert werden. Der Adsorptionstrockner kann auch bei niedrigen Temperaturen eingesetzt werden.

Eine weitere Möglichkeit bietet der Mikrowellentrockner, wobei hier eine direkte Trocknung der nassen Bausubstanz möglich ist. Dies geschieht durch die Bestrahlung mit Mikrowellen, wobei die elektromagnetischen Wellen die Wassermoleküle in Bewegung gebracht werden. Dies geschieht dann auch im inneren der Mauer. Durch diese Art der Bestrahlung entsteht Reibungswärme und dies ermöglicht dann die Trocknung. Dies geschieht dann auch von innen nach außen.

Dabei ist das Grundprinzip bei allen Bautrocknern gleich. Hier wird die Luft angezogen und dann schlagartig durch den Kondensator abgekühlt. Da kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann, wird diese in der Luft verringert. Bevor dann die Luft wieder in den Raum abgegeben wird, muss diese dann wieder erwärmt werden. Dafür passiert die Luft dann eine Wärmerückgewinnungseinheit. Die so erwärmte Luft trägt dann zusätzlich zur Trocknung des Neubaus bei. Die Feuchtigkeit, die der Luft entzogen wurde, wird dann in einem Auffangbehälter aufgefangen.

Welche Variante ist für welche Aufgabe gedacht?

Der Kondensatortrockner wird häufig empfohlen, da dieser bei einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 99 % eingesetzt werden kann. Doch das Einsatzgebiet wird durch die Temperaturabhängigkeit eingeschränkt. Eine optimale Leistung wird bei Temperaturen von 5 bis 30 Grad erreicht. Hierbei wird bei geringerer Temperatur wie 5 Grad nur noch sehr wenig Feuchtigkeit abgeleitet und bei zu hohen Temperaturen kann der Kondensator überhitzen. Daher sollte ein Bautrockner auch immer nach der Jahreszeit ausgesucht werden, damit diese dann einen Neubau schnell trocken bekommen. Denn häufig müssen durch zu hohe Feuchtigkeit andere Bauarbeiten warten, was dann mit höheren Kosten verbunden sein könnte.

Fazit:

So kann dann ein solcher Trockner gekauft oder gemietet werden. Mieten ist eine Option, wenn eine Trocknung nur für einen kurzen Zeitraum erfolgen soll. Eine weitere Möglichkeit ist den Bautrockner im Baumarkt mieten. Der Kauf kommt in Frage, wenn zum Beispiel ein Einfamilienhaus nach dem Bau von der Baufeuchte befreit werden soll. Internetportale sind hier die richtigen Anlaufstelle und bieten viele Informationen, wenn man einen Bautrockner kaufen möchte.

Bautrockner beim Hausbau
5 (100%) 1 Stimme[n]

Über Fabian Möbis (230 Artikel)
Seit vielen Jahren bin ich schon im Internet unterwegs und nun auch als Blogger. Als gelernter Immobilienkaufmann und Fachwirt beschäftige ich mich mit tagtäglich mit dem Thema Immobilien und Hausbau.
Kontakt: Google+

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*